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Institut für Verkehrsplanung und Transportsysteme
 
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Entwicklung eines Entscheidungsverfahrens zur Bemessung von Verkehrsanlagen

Leitung

Prof. Dr. Kay W. Axhausen
Institut für Verkehrsplanung und Transportsysteme (IVT)
HIL F 31.3
ETH Hönggerberg
CH - 8093 Zürich
Tel: + 41 44 633 39 43
Fax: + 41 44 633 10 57

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(Grundlagen für eine grundlegende Neukonzeption der SN 640 016a "Massgebender Verkehr" (VSS2000/339))

Auftraggeber

VSS
Schweizerischer Verband der Strassen- und Verkehrsfachleute

Projektbearbeiter

Michael Bernard
Prof. Kay. W. Axhausen

Projektlaufzeit

11.2003 - 12.2007

Stichworte

Bemessung von Verkehrsanlagen, Massgebender Verkehr, Nachfrage und
Leistungsfähigkeit, Bemessungskonzepte

Kurzfassung

Diese Arbeit stellt ein Bemessungskonzept am Beispiel von Hochleistungsstrassen vor. Die Bewertung erfolgt kontinuierlich – einem Punktesystem vergleichbar – in der Einheit Schweizer Franken (CHF). Eine Bewertung in Stufen wird so vermieden und auch kleine Unterschiede in den Alternativen können bemessen werden. Eine Bemessung wird auf Basis von Fahrzeitkosten durchgeführt, die sich aus der Zahlungsbereitschaft der Verkehrsteilnehmer für Fahrzeitverkürzungen und Zuverlässigkeitssteigerungen ermitteln lassen.

Für die Fahrzeitermittlung wird von dem Verkehrzustand fliessender Verkehr und stockender Verkehr aus­gegangen, wobei der Übergang durch einen Verkehrszusammenbruch zustande kommt. Hierbei wird vorausgesetzt, dass ein Verkehrszusammenbruch entsteht, wenn während einer kurzen Periode die Ver­kehrsstärke die aktuelle Kapazität überschreitet. Die Kapazität wird als Zufallsvariable verstanden, die einer ermittelten Verteilung folgt. In der Zeitreihe folgt auf eine gegebene hohe Verkehrsstärke ein Zusammen­bruch mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit, die sich berechnen lässt. Im Falle eines Zusammenbruchs erfahren die Verkehrsteilnehmer für die Zeitdauer des Staus eine Reduktion der Fahrgeschwindigkeit bzw. eine verlängerte Reisezeit, von der angenommen wird, dass sie nicht in vollem Umfang bei der Fahrt­planung berücksichtigt wurde und als Verspätungszeit angenommen werden kann. Bei der Untersuchung wurden offensichtliche Rückstaus von Verengungen ausserhalb des betrachteten Abschnitts ausgeschlos­sen, da diese Effekte den Verkehrsteilnehmern bekannt sein können und nicht eine Unzulänglichkeit der zu bemessenen freien Autobahnstrecke darstellen.

 

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